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CRI über das „Deutsch-Chinesische Haus“ auf der EXPO 2010 Shanghai
Datum: 13.Jun. 2010    
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Schlagworte: Shanghai    EXPO    Deutsch-Chinesisches Haus    Pressestimmen    
 
An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Artikel der deutschen Seite von China Radio International vorstellen:

Stadtbauer im „Deutsch-Chinesischen Haus“

Verlässt man den Deutschland-Pavillon auf der Shanghaier Expo, erreicht man nach einigen Minuten zu Fußmarsch ein zweistöckiges Gebäude aus Bambus. Dies ist das Deutsch-Chinesische Haus, das aus dem Projekt „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ heraus entstand.

„Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ ist ein gemeinsames Kooperationsprojekt beider Länder. Der [damalige] deutsche Bundespräsident Horst Köhler hat die Veranstaltungsreihe als sehr hoch eingeschätzt.

„Nachhaltige Urbanisierung ist auch das Leitthema der dreijährigen deutsch-chinesischen Veranstaltungsreihe: Deutschland und China, gemeinsam in Bewegung, die Staatspräsident Hu Jintao und ich gemeinsam beschirmen. „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ wird als bilaterale Initiative ebenfalls auf der Expo vertreten sein. Es ist die längste und größte Veranstaltungsreihe dieser Art, die Deutschland jemals im Ausland durchgeführt hat. Und wir haben mit Freude erlebt und erfahren, dass dieses Projekt Deutsche und Chinesen zusammen geführt hat."

Seit 2007 ist die Veranstaltungsreihe […] Shanghai, Nanjing, Chongqing, Guangzhou, Shenyang, Wuhan […] organisiert worden. Immer mehr Chinesen haben auf unterschiedlichste Weise an dem Projekt teilgenommen.

Das „Deutsch-Chinesische Haus“ befindet sich in der Zone C des Expo-Geländes. Das 330 Quadratmeter große Gebäude ist dabei nur vom ersten Mai bis 30. Juni für Besucher zugänglich. Dort wird der nachhaltige Urbanisierungsprozess durch innovative Exponate gezeigt. Das Haus wird mit 96 Bambusrohren des Dendrocalamus Sinicus Bambus gestützt. Jedes Bambusrohr ist acht Meter lang. Diese Bambusrohre sind sogar Feuerfest. Die Bambusrohre sind mit Stahl aus Deutschland miteinander verbunden. So ist das Haus gleichzeitig stabil und umweltfreundlich. Nach der Ausstellung kann es leicht abgebaut und die Materialien können wieder benutzt werden.

Eines der beliebtesten Angebote im Deutsch-Chinesischen Haus ist ein Spiel, bei dem man virtuell Häuser baut. Das von der Technischen Universität Aachen entworfene Spiel reagiert auf die Körperbewegungen der Besucher. Je nach Bewegung erscheinen unterschiedliche Gebäude auf einer Wand. Dr. Wolfgang Röhr, der Sonderbotschafter des Projekts „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“, und ehemalige deutsche Generalkonsul in Shanghai stellt vor:
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