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Manche Besucher fragen sich aber auch, was die Diskussionsrunden zum ökologischen Bauen, zur nachhaltigen Industriepolitik oder zur Abfall-Kreislaufwirtschaft eigentlich mit ihrem Alltag zu tun haben. „Für uns einfache Leute ist das alles zu weit weg“, sagt ein 44-jähriger Familienvater, der seine kleine Tochter mitgebracht hat. „Wir können wenig damit anfangen.“
Was bleiben soll: Ein gutes Gefühl für Deutschland
Die Veranstalter hoffen, dass trotzdem etwas hängen bleibt von dem anderen, dem innovativen Deutschland – und der Idee des Kulturaustausches. Vielleicht, sagt Kahn-Ackermann, bleibt beim „nation branding“ wenigstens ein positives Gefühl übrig. „Wenn die Leute hinterher Deutschland sympathischer finden, finde ich das nicht schlecht.“
Eine Wohlfühlstimmung hat sich auf der Shenyanger Deutschland-Promenade mit Sicherheit verbreitet. In den frühen Abendstunden, wenn das Pop- und Rock-Program wieder losgeht, drängen sich vor der Hauptbühne hunderte, manchmal tausende von Besuchern. Musik umsonst und draußen – auch das ist Werbung für Deutschland.
Autorin: Ruth Kirchner Redaktion: Peter Koppen | www.dw-world.de | © Deutsche Welle.
Die Veranstaltung in Bildern
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