Bellevue... mach die Augen auf und schau dich um. Zwei Menschen begegnen sich an einem sonnigen Vormittag in der Musikhochschule Hamburg. Eine Belgierin und ein Schweizer. Musiker versammeln sich im Hörsaal der Uni. Sie sieht ihn, er sieht sie. Sie gibt ihm ein Gedicht, er gibt ihr die Musik. Wie synchronisiert laufen sie die nächsten Wochen durch eine fremde Stadt, explodieren vor Ideen, und werden sich nicht mehr los. Die Magie entpuppt sich als innovative Essenz, denn Matete und Madame Cindy haben gefunden was sie sind und sie haben Charme.
Sie blickt mit ihren Kinderaugen zu den Sternen, ist nicht wirklich von dieser Welt, ihre Worte berühren. Mit ihrer warmen, naiv-erotischen Stimme gibt sie sich dennoch selbstbewusst und kritisch. Matete ist der real-minimalistische Gegenpol, zaubert gute Melodien und super Beats. Er konzentriert sich aufs Wesentliche, er groovt. Bellevue versteckt sich nicht hinter den Kulissen der Kunst, sondern gibt sich mit den simplen Arrangements, den tanzwütigen Beats und den kindlichen Instrumenten die volle Blöße. Zwei besondere Menschen werden die Bühnen betreten und sie werden besondere Musik machen. Bellevue, eine Hommage an das Glück.