Tele, das sind der Sänger Francesco Wilking, Tobias Rodäbel und Martin Brombacher an den Gitarren, Stefan Wittich am Schlagzeug, der Bassist Jörg Holdinghausen sowie Patrick Reising am Keyboard. 1999 kommt die Gruppe in Freiburg zusammen und veröffentlicht ein Jahr später ihr erstes selbst aufgenommenes Album „Tausend und ein Verdacht“, „die wohl entspannteste Platte aus dem deutschen Underground“, befand damals das Fachmagazin Intro. Die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Label Tapete Records ab 2003 führt zu erfolgreichen Produktionen und bringt den Durchbruch. Tele gehören mit ihrer moderne Pop-Definition, die von der tanzbaren Uptempo-Hymne Falschrum bis zum R´n`B-Track Dilemma reicht, eindeutig zu den innovativsten Bands der aktuellen deutschsprachigen Pop-Musik.
Oft klingen die Songs wie Kreuzzüge durch die 80er-Jahre, aber dabei keineswegs kopiert oder imitiert, weder neu verpackt noch aufbereitet. Tele haben ihren völlig eigenen Stil kreiert und dabei eine gehörige Portion Mut für Sound-Tüfteleien bewiesen. Der Sinn für große Melodien wird getragen von einfachen Songstrukturen und bombastischen Arrangements exakt auf den Punkt gebracht. Hinzu kommen die charmanten Synthie-Spielereien die dem Sound endgültig ein eigenwilliges Gesicht verleihen. Doch nicht nur musikalisch sonder auch textlich bieten Tele ganz großes Kino. Vorgetragen von einer absoluten Charakterstimme, der man sich kaum entziehen kann. Sänger Francesco Wilkings besingt das gesamte Leben mit allen Höhen und Tiefen.
Vielleicht liegt es an Francescos Texten, bei denen man nie weiß, ob sie das Gesetz der Natur der Dinge predigen oder fabrikneue Witze erzählen. Aber sie treffen Stellen, wo vorher nichts war, Herzverlängerungen, neue Augen. Die Band hat gearbeitet wie ein Tier, in vielen Räumen geschrieben, geprobt und gespielt, anderthalb Jahre lang. Zusammen mit neuen und alten, guten Leuten, wie Patrick Majer (Wir sind Helden), Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic), Pascal El Sauaf und Peter Schmidt (Klee, Selig, Quarks).