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Nicht nur in Deutschland nimmt das Bauwesen sowohl beim Bau als auch in der langen Bewirtschaftungs- und Betriebsphase von Bauwerken erhebliche Ressourcen in Anspruch. Daher haben die Veranstalter der Station Liaoning/Shenyang der Veranstaltungsreihe „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ diese Gelegenheit genutzt und am Nachmittag des 16. Juni ein Symposium organisiert, dass die Instrumente und Technologien für das nachhaltige, energieeffiziente Bauen aus Deutschland vorstellen soll. Merten Welsch vom deutschen Bundesministerium für Verkehr, Bauwesen und Stadtentwicklung gewährte den Teilnehmern einen tieferen Einblick in die Zertifizierung des Bereichs nachhaltiges und energieeffizientes Bauen und das Pilot-Projekt „Plus-Energie-Haus“.
Die Bemühungen der Bundesregierung sind darauf gerichtet mit einem neuen Nachhaltigkeitssiegel ein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes und planungsbasiertes Bewertungssystem für nachhaltige Gebäude zu schaffen. Die ersten „Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ wurden 2009 übergeben und sind kennzeichnend für den Einstieg Deutschlands in eine neue Phase für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen.
„Die große Mehrheit denkt beim Hauskauf nicht darüber nach, ob das Haus energieeffizient ist oder nicht, sie sind sich der Tatsache, dass die Energiepreise in Zukunft immer stärker ansteigen werden, nicht bewusst,“ so Welsch. Er appelierte an die deutsche Regierung, sich mehr für das Bewusstsein innerhalb der Bevölkerung für die Vorteile und die Notwendigkeit energieeffizienter Gebäude stark zu machen, da besonders die zukünftigen Gesellschaften von diesen Anlagen profitieren würden.
Anhand einer detaillierten Illustration erläuterte Herr Welsch dann die Technologie des Plus-Energie-Hauses, dieses Haus erzeugt mehr Energie, als es verbraucht und verfügt außerdem über effektive Stromsparhilfen wie den intelligenter Stromzähler, der anschaulich auf den jeweiligen Stromverbrauch hinweist.
Außerdem wurde während des Symposiums ein energieeffizientes Gebäudedesign eines deutschen Architekten in Shanghai aus dem Jahr 2005-2006 vorgestellt. Die für den Bau verwendeten Materialien stammen alle samt aus China. Das zeigt, dass China bereits der Schritt ins Zeitalter der energieeffizienten Gebäudetechnologie gelungen ist. 
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