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Hip Hop meets Ballett 
Eine Metamorphose von klassischer Ästhetik und Hip Hop
Datum: 20.Jun. 2009    
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Schlagworte: Station Shenyang   Kultur   Tanz   Hip Hop   Takao Baba   
 
Der aus Japan stammende Tänzer Baba Takao ist ein führender HipHop-Choreograph in Deutschland. Im Zuge der Veranstaltungsreihe „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ leitete er den Workshop „Hip Hop meets Ballett“, eine Kooperation des Goethe-Instituts mit dem Tanzhaus NRW und der Tanzakademie Shenyang. Der Kurs war nicht nur für die Workshopteilnehmer, sondern auch für Takao und seine Kollegin Nadia Espiritu eine völlig neue Erfahrung.


Weder Takao noch Espiritu haben eine klassische Tanzausbildung wie ihre Schüler erhalten. Beide haben als Autodidakten angefangen und später verschiedene Kurse und Workshops besucht. Espiritu hat eine Gesangsausbildung erhalten, sich aber dann doch für den Tanz entschieden.


Takao über den Unterschied von Ballett und Hip Hop:
„Beides ist Tanz. Ich kann aus der Hip Hop-Szene kommen und trotzdem Ballett tanzen. Dem Tanz an sich sind keine Grenzen gesetzt, was zählt ist die Einstellung und die Offenheit Neuem und Anderem gegenüber. Für mich kann ein Balletttänzer auch ein Hip Hop-Tänzer sein.“


„Es war natürlich alles sehr ungewohnt, die ganzen Bewegungsabläufe und auch das Gefühl beim Tanzen sind völlig anders als alles, was die Studenten hier vorher gemacht haben,“ so Takao.

Nadia Espiritu(中)、Takao Baba(右)在给学生们上课
„Es gibt Balletttänzer, die die Hip Hop Kultur sehr geprägt und auch neue Stile, wie zum Beispiel das Krumbing, erschaffen haben, die von der Kultur mit Interesse aufgenommen wurden und heute nicht mehr weg zu denken sind.“ (Nadia Espiritu)


Für die 22-jährige Wang Qi ist Hip Hop der Ausdruck von Individualität und Freiheit: „Die Choreographie soll nicht besondere Geschicklichkeit hervorheben, sondern das Gefühl und Verständnis des Tänzers für seinen eigenen Körper.“


„Chinesische Lehrer erwarten, dass man in allem ihren Anforderungen und Vorgaben folgt. Die deutschen Lehrer gaben uns die Freiheit, unsere eigene Meinung zu äußern,“ sagt die 21-jährige Sun Yini begeistert. 



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