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„Musikmarkt in Bewegung, Musikmarkt der Zuknuft“ 
Eine neue Plattform etabliert sich
Datum: 19.Jun. 2009    
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Schlagworte: Station Shenyang   Musik-Forum   Musikmärkte   Zusammenarbeit   
 
Nach der erfolgreichen Premiere in Guangdong fand während der Promenade in Shenyang erneut ein Forum für den Austausch deutscher und chinesischer Repräsentanten der Musikindustrie statt. Die Veranstaltung am 14. und 15. Juni stand unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Martin Fleischer, Kulturattaché an der deutschen Botschaft in Beijing, und dem stellvertretenden Leiter des chinesischen Kulturministerium, Abteilung Westeuropa, Chen Ping, der auch die Eröffnungsansprache hielt: „Alles, was wir Chinesen über deutsche Populärmusik zu wissen glauben, haben wir uns aus dem westdeutschen Film „Heintje - Einmal wird die Sonne wieder scheinen“ (1970) angeeignet“, sagte Chen mit einem verschmitzten Lächeln.

Kulturattaché Martin Fleischer sprach in Bezug auf den aktuellen Zustand der deutschen Musikindustrie, dass man besonders junge Künstler mit finanzieller Hilfe dazu motivieren wolle, ihre Talente nicht nur auf dem deutschen, sondern auch auf dem internationalen Musikmarkt zu entfalten. Im Forum „Musikmarkt in Bewegung, Musikmarkt der Zukunft“ sah Fleischer eine gute Möglichkeit, einerseits den Export des deutschen Musikmarktes zu betrieben und andererseits die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen internationalen Musikmärkten zentral zu behandeln.

„Wenn man auf dem chinesischen Musikmarkt erfolgreich sein will, darf man die Unterschiede zwischen den einzelnen Provinzen nicht außer Acht lassen.“ Zang Yanbin von der Neuen Kultur und Entertainment Gruppe Shanghai erinnerte die deutschen Partner an die Tatsache, dass der chinesische Kulturmarkt zwar großes Potential habe, die einzelnen Regionen des Reiches aber sehr unterschiedliche Ansprüche an das Thema Kultur hätten.

Der aus Deutschland stammende Musiker George Lindt vertrat die Meinung, dass viele der populären chinesischen Bands ein hohes Potential besäßen, sie spielten auf hohem technischen Niveau und besäßen das Selbstbewusstsein, neue Wege einzuschlagen. Und der deutsche Musiker Jörg Evers brachte das Potential der jungen chinesischen Musiknation prägnant auf den Punkt: „Meiner Meinung nach schlummert in jedem zehnten Chinesen ein Michael Jackson.“

Teilnehmer und Veranstalter waren sich nach anderthalb Tagen einig, dass die von DuC neu geschaffene Plattform des Musikforums unbedingt fortgesetzt werden sollte.
 
 
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