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Grimms „Rotkäppchen“ in ungewohnter Form
Datum: 17.Jun. 2009    
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Schlagworte: Station Shenyang   Kleine Bühne   Schattenspiel   Gebrüder Grimm   
 
Ihre Teilnahme an der Station Liaoning/Shenyang der Veranstaltungsreihe „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ nahmen die 20 Mitglieder der Lingyuan Schattenspiel-Truppe ernst. Einen Monat lang übten die Profidarsteller täglich, um die Adaption des Grimm-Märchens „Rotkäppchen“ in das Format des klassischen chinesischen Schattenspiels umzusetzen. Die stellvertretende Amtsleiterin für Kultur, Radio, Fernsehen und Sport der Stadt Lingyuan, Zhang Jinghong (48), kommentierte: „Für unsere Truppe war die Aufführung eines deutschen Märchens ein großer Schritt in eine völlig neue Richtung.“


Wann geht es denn endlich los?
Groß und Klein warten ungeduldig auf den Beginn eines chinesischen Schattenspiels der besonderen Art.


„Wir mussten ein völlig neues Bühnenbild bauen, aber für „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ haben wir alles gegeben,“ sagt die stellvertretende Amtsleiterin Zhang Jinghong mit Stolz in der Stimme.


Liu Xingmei (rechts) sang den Part des Rotkäppchens und Xu Zilin lieh dem bösen Wolf seine Stimme.


Für die Schattenspieltruppe aus Lingyuan war es eine völlig neue Erfahrung, ein deutsches Märchen als traditionelles chinesisches Schattenspiel darzustellen.


Aufgrund der großen Resonanz fügte die Truppe dem Programm bei ihrer zweiten Aufführung noch das Stück „Baoma Qing Yuan“ (wörtlich: Schätze und Pferde sind des Menschen Glück) hinzu.


Und zum Abschluss gab es einen heftig beklatschten chinesischen Klassiker obendrauf: Das Stück „Bian Liang Tu" (wörtlich: Das Bild der Kaifengbrücke) handelt von der Konkubine Su Fei, die zusammen mit ihrem Vater gegen den Han-Kaiser Liu Chengyou aufbegehrt und dabei stirbt.


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