Kontakt   Impressum   Stellenangebote
     
 
 
Passivhaus Dena 
Ein Workshop für energieeffizientes Bauen in Shenyang
Datum: 14.Jun. 2009    
I    Favoriten     I     drucken     I     schließen    I    
Startseite > Aktuelles
Schlagworte: Station Shenyang   Stadtvisionen   Passivhaus   Christine Reumschüssel   
 
Als eine der wichtigsten Energiespartechnologien in Deutschland war das Passivhaus zentrales Thema eines Workshops, welcher am Nachmittag des 13. Juni im Konferenzpavillon der Deutsch-Chinesischen Promenade statt fand. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH, die Baukommission der Stadt Shenyang, das chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie unter der Leitung des Ministerialdirigenten Han Aixing, sowie Experten beider Länder auf dem Gebiet des energiesparenden Bauens nahmen an dieser Kampagne teil. Die deutschen Experten stellten das Projekt und die entsprechende Technik vor und diskutieren dann mit den Experten der chinesischen Seite die Möglichkeiten, wie man die Passivhaus-Technik zukünftig in China anwenden könne.

China bemüht sich darum, den Energieverbrauch seiner Bauten zu senken und zu diesm Zweck erneuerbare Energiequellen ebenso zu erschließen, wie Theorien und angewandte Techniken aus dem Bereich des energieeffizienten Bauens. Deutschland verfügt in den Bereichen der Passivhaus-Technik, der Bautechnik zur Senkung des Energieverbrauchs und dem Bau von Solaranlagen über Theorien und Erfahrungen, welche China als Vorbild dienen können.

Die deutschen Experten erklären wie weit die Technologie für energiesparende Gebäude in Deutschland vorangeschritten ist. Es wurde aufgezeigt, dass eine veraltete, aktive Anlage einen tatsächlichen Energieverbrauch von 35 Liter pro Quadratmeter hat, dagegen hat man in Neubauten, dank der verbesserten Technik und erneuerbaren Energien des Passivhaus-Projektes, den Verbrauch auf 2,5 Liter pro Quadratmeter reduzieren können.

Experten sagen, dass China das deutsche Passivhaus-Konzept nicht eins zu eins übernehmen kann, sondern es auf die Situation im eigenen Land anpassen muss. Aus diesem Grund müssen beide Seiten weiterhin eng miteinander zusammen arbeiten und weitere Erfahrungen sammeln, wie sich das Passivhaus am besten in China umsetzen lässt.

Verwandte Videos:
„Genau die Antwort, die China im Moment braucht“ - Christine Reumschüssel im Interview
 
 
Aktuelles
   
Zur Promenade