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„Gebäudestandards der Zukunft - nachhaltiges, energieeffizientes Bauen in Deutschland“
Datum: 5.Jun. 2009    
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Schlagworte: Station Shenyang   Stadtvisionen   Symposium   Stadtentwicklung   Gebäudestandards der Zukunft   
 
Das Bauwesen nimmt sowohl beim Bau als auch in der langen Bewirtschaftungs- und Betriebsphase von Bauwerken erhebliche Ressourcen in Anspruch. Rund 40% des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf den Gebäudebereich. 50% aller der Natur entnommenen Rohstoffe werden durch das Bauen verbraucht, über 60% aller Abfallmassen kommen aus dem Gebäudesektor. Gebäude haben das größte Recyclingpotential. Einer nachhaltigen Ausrichtung der Baupolitik kommt größte Bedeutung zu, zumal sie mit 11% zur gesamten Wertschöpfung in Deutschland beiträgt. Nachhaltigkeitsüberlegungen beziehen sich daher auf die gesamte Lebensphase von Bauwerken, von ersten Planungsüberlegungen bis zur Entsorgung und Recyclingfähigkeit eines Bauwerkes nach Ablauf seiner Lebensdauer.

Die Bemühungen der Bundesregierung sind darauf gerichtet mit einem neuen Nachhaltigkeitssiegel ein umfassendes, wissenschaftlich fundiertes und planungsbasiertes Bewertungssystem für nachhaltige Gebäude zu schaffen. Die ersten „Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ wurden 2009 übergeben. Kern des Siegels ist die Vergabe einer „Gebäudenote“ und einer „Standortnote“. Die Gebäudenote wird durch Teilnoten gebildet. Es gibt 5 Teilnoten für: ökologische Qualität, ökonomische Qualität, soziokulturelle und funktionale Qualität, technische Qualität des Bauwerks und Prozessqualität. Dahinter verbergen sich viele einzelne Indikatoren, die klar messbar, berechenbar oder bestimmbar sind. Damit können Gebäudestandards der Zukunft „Made in Germany“ gut beschrieben werden.

Gerade mit der neuen Energieeinsparverordnung 2009 werden deutlich verschärfte Anforderungen an Neubauten und Modernisierungen des Wohnungsbestands in Deutschland wirksam.

Das Symposium soll Instrumente und Technologien für das nachhaltige, energieeffiziente Bauen aus Deutschland vorstellen. Wesentlicher Akteur ist hier das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Die Firma Xella zeigt beispielhaft mit welchen Materialien und Technologien nachhaltige und besonders energieeffiziente Gebäude errichtet werden. Die Firma Xella ist sowohl in Deutschland als auch in China Marktführer für Porenbetonprodukte.

16.6., vormittags; Konferenzpavillon, Deutsch-Chinesische Promenade Shenyang


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